Osteoblasten

Definition

  • Als Osteoblasten bezeichnet man Zellen, die durch Ausscheidung anorganischer Bestandteile (Calciumphosphate), die anorganische Knochenmatrix aufbauen.

Bemerkungen

  • Osteoblasten formen an der Knochenoberfläche, an der sie die Knochensubstanz abgeben, eine epithelähnliche Zellstruktur.
  • In einem zweiten Schritt lagert diese Matrix dann außerhalb der Zellen Calcium ab.
  • Unterhalb der Osteoblasten befindet sich eine unmineralisierte Schicht, die breiter wird, wenn sich die Calciumabscheidung verzögert.
  • Bilden Osteoblasten gerade keinen Knochen, so sind sie flach und werden als ruhende Osteoblasten oder endostale Belegzellen bezeichnet.
  • Zu einem bestimmten Zeitpunkt hören die Osteoblasten mit der Matrixsynthese auf und werden in die Knochen eingebettet. Von da an werden sie Osteozyten genannt.
  • Osteoblasten tragen auf ihrer Oberfläche das Protein RANK-Ligand. Dieses bindet an RANK (Receptor Acticator of Nuclear factor kappaB) auf den Vorstufen von Osteoklasten und aktiviert damit ihre Differenzierung zu reifen Osteoklasten.

 

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